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Neuigkeiten von der Baustelle

Archäologische Funde auf dem Gelände des EGD

Die Baustelle für den Anbau wird zurzeit für den Rohbau vorbereitet. Im Rahmen einer solchen Vorbereitung gehört es auch dazu, das Grundstück nach archäologischen Strukturen zu untersuchen. Gerade ein großes Bauprojekt kann immer mal etwas an das Tageslicht bringen, was sonst nicht entdeckt worden wäre. In diesem Fall hat man auf dem ehemaligen Schulhof eine Scheune aus der Eisenzeit gefunden. Im Grunde sieht man nur noch einige Verfärbungen in der Erde, die darauf hindeuten, dass dort einmal ein Gebäude gestanden hat.

Ein Bericht der HNA: https://www.hna.de/lokales/goettingen/schulgelaende-in-duderstadt-wurde-einst-landwirtschaftlich-genutzt-93238194.html

Ein Bericht des Eichsfelder-Tageblattes: https://www.goettinger-tageblatt.de/lokales/goettingen-lk/duderstadt/schulzentrum-auf-der-klappe-in-duderstadt-steht-auf-ehemaligem-acker-QITL3NQA3JDEJAQWHEQN2KFONE.html

Schülerinnen und Schüler des EA Geschichte 13 besichtigten die Ausgrabungen

Gasleitung getroffen – EGD wird evakuiert

 

Der örtliche Energieversorger und eine Spezialfirma haben die Gasleitung wieder repariert

Im Rahmen der Bauarbeiten finden im Moment sehr viele Erdbauarbeiten statt. Bei den Arbeiten wurde die Gasleitung beschädigt, die zum Blockheizkraftwerk unter der Schule führt. Das austretende Gas entzündete sich. Um kein Risiko einzugehen, wurde das EGD evakuiert. Die hinzugezogene Polizei lobte die schnelle Evakuierung zu den neuen Sammelpunkten der Schule. 

Ein Bericht des Eichsfelder-Tageblattes: https://www.goettinger-tageblatt.de/lokales/goettingen-lk/duderstadt/feueralarm-in-duderstadt-schueler-von-egd-und-hsr-auf-der-klappe-evakuiert-6TSPTARS65DEPD26WVQXNBCRSA.html

 

Der erste Spatenstich…

Am 14. August 2024 fand der erste Spatenstich statt. Nachdem die Baustelle grundsätzlich vorbereitet wurde, fand jetzt der erste Spatenstich auf dem Baugelände statt. Rund fünfzig Menschen hatten sich vor dem EGD versammelt, um symbolisch eine Menge Spaten in den Boden zu bekommen. Neben der Verwaltung des Landkreises Göttingen (u.a. Landrat Riethig und die verantwortlichen Dezernentinnen und Dezernenten Frau Fragel, Frau Dornieden und Herr Finger) buddelten auch die Schulleiter Steffen Hartmann, Stefan Hoppe und Gabi Assmann kräftig mit. Aber auch Schülerinnen und Schüler waren zum Spatenstich eingeladen, um zusammen mit den Bauleuten, Architekten und Projektentwicklern der kleinen Feierstunde beizuwohnen. Hier die Bilder vom Startschuss:

Nun wird gebaut. Der Neubau soll Mitte 2026 fertig sein.

   

Die gesamte Verwaltungssptitze des Landkreises Göttingen auf einem Blick.

Schulleiter Steffen Hartmann mit Schülerinnen und Schülern aus dem Jahrgang 6, die kräftig mitangepackt haben. Ab 2026 werden die 5. und 6. Jahrgänge am Hauptstandort unterrichtet. (Fotos: S. Nolte)

 

Das erste Livebild auf der Homepage…

Um den Baufortschritt zu dokumentieren, wurde eine Live-Cam auf dem Dach der Schule installiert. Sie liefert alle dreißig Sekunden ein Bild und zeigt die aktuellen Arbeiten auf der Baustelle. Am Ende der gesamten Baumaßnahmen soll daraus ein Film entstehen. 

https://www.eichsfeld-gymnasium.de/neubau.php

 

Bauzaun wird schöner…

Der braun-graue Bauzaun erhält einige Bullaugen, damit man sich vom Baufortschritt überzeugen kann. Zusätzlich wird der Fachbereich Kunst den Zaun mit vielen Farben verschönern. 

 

Neue Fahrradständer

Das EGD erhält im Zuge des Neubaus neue Fahrradständer. Darüber gibt es eine Menge Aufregung sowohl in der Zeitung als auch auf facebook, da die Kosten für manche mit 500.000 Euro zu hoch erscheinen. Einige Tage schlagen die Wellen hoch, es gibt mehrere Artikel im Eichsfelder Tageblatt. 90 Prozent der Summe werden vom Bund im Rahmen eines Förderprogramms bezahlt, der Landkreis steuert etwa 50.000 Euro dazu. 

https://www.goettinger-tageblatt.de/lokales/goettingen-lk/duderstadt/schulzentrum-auf-der-klappe-duderstadt-meinungen-zum-geplanten-fahrrad-parkhaus-am-egd-UYBRJID6YNCY5DTMT6LFPIFHRA.html

https://www.goettinger-tageblatt.de/lokales/goettingen-lk/goettingen/egd-in-duderstadt-kreistag-im-landkreis-goettingen-beschliesst-neue-fahrradstellplaetze-YLGXDAIVUFCEXNSBCSWKBMSGVI.html

 

Verdichtungen

Die Baustelle wird im Moment weiter vorbereitet. In diesem Fall finden Verdichtungen des Untergrundes statt. Eine Maschine verpresst den ganzen Tag Kies in das Erdreich, das dadurch fester wird. So kann man bald mit der Gründung der Bodenplatte beginnen. Die Bauarbeiten finden in der Regel den ganzen Tag bis etwa 19.00 Uhr statt. Der Zeitplan ist eng. 

 

Weitere Verdichtungen und Vorbereitungen

In den letzten Woche haben verschiedene Bauunternehmen Verdichtungen und Vorbereitungen auf der Baustelle vorgenommen. Eine Menge Sand und Kies wurden verpresst und weitere Löcher für die Fundamente vorbereitet. Bald kann der Neubau richtig losgehen. 

 

Der alte Lüftungsschacht…

Über Generationen hinweg hat der alte Lüftungsschacht vor der Schule Schülerinnen und Schülern im Winter Wärme gespendet. Wenn es kalt wurde, konnte man über den Tag immer wieder Menschen entdecken, die dort Wärme suchten. Nun ist der Lüftungsschacht des Blockheizkraftwerkes Geschichte. Er musste den Vorbereitungen auf den Neubau weichen, denn genau dort wird das neue Gebäude an den Altbau angedockt. 

 

Was passiert unterhalb der Bodenplatte?

Nach wochenlangen Verdichtungen wurden jetzt viele Rohre und Schläuche unterhalb der noch zu gießenden Bodenplatte verlegt. Hier gibt es mehrere Kanäle, die die ganze Steuerung usw. des Neubaus aufnehmen wird. Es geht also voran auf der Baustelle. Zudem sind in den letzten Tagen auch mehrere blaue Container aufgestellt worden, dort wird demnächst das Projekt- und Baumanagement zu finden sein. 

 

Der Kran kommt…

Auf der Baustelle wird im November 2024 schweres Geschütz aufgefahren. Ein Kran wird von der Fa. Klostermeier aufgestellt. 

 

Das Wetter ist schlecht, es sind fünf Grad draußen, die Bauarbeiten laufen

Im November 2024 ist das Wetter nicht gerade optimal, es regnet, es sind gerade einmal fünf Grad am Morgen. Trotzdem laufen die Bauarbeiten am Schulzentrum. Die Bodenplatte nimmt wirklich Formen an, der Kran wird rege genutzt und transportiert den Zement an die richtige Stelle. Viele Rohre werden verlegt. 

Hier sieht man bereits sehr deutlich die Umrisse des Neubaus. Es geht mit großen Schritten voran. 

 

An vielen Enden der Baustelle wird gearbeitet. 

 

Jede Woche Neuigkeiten…

Auch wenn es im November schneit, die Bauarbeiten schreiten wirklich schnell voran. Jeden tag sieht man Fortschritte. Im Moment wird sehr viel Beton verbaut, die Gründungen stehen, die Fundamente werden gegossen, weitere Ebenen werden eingezogen. 

Man sieht sehr deutlich die Fortschritte

Fundamente nehmen Gestalt an

Mitte Dezember 2024 laufen die Arbeiten am Fundament wie gewohnt weiter. Man sieht schon sehr deutlich die Umrisse des neuen Gebäudes, zumindest von einem Teil kann man den Boden gut erkennen. Auch diverse Zwischenteile, bspw. der Übergang zum alten Gebäude, der mitten durch das alte Lehrerzimmer gehen wird, ist schon gut zu erkennen. Im Frühjahr 2025 wird dann die Verwaltung und das Lehrerzimmer umziehen, um den Andock zu vollziehen und neue Teile des Lehrerzimmers zu bauen, denn das Lehrerzimmer wächst in die Breite. 

Das Fundament des einen Gebäudeteils ist gut zu erkennen

Überall Beton

Auf der Baustelle geht es mit großen Schritten voran. Nachdem das Fundament für ein Gebäudeteil gegossen worden ist, konnte der Stahl für die Eingangshalle gelegt werden. Im Moment wird die neue Eingangshalle mit Beton versorgt.

Hier wird der Sichtbeton gezeigt, der demnächst im Innenbereich des neuen Gebäudes zu sehen ist

Beton wird in die Fundamente eingebracht

 

Jeden Tag werden etliche Betonmischer benötigt, um die Fundamente zu gießen

Die Stahlbauer haben ganze Arbeit geleistet. Es ist alles vorbereitet zum Einbringen des Betons

 

Weitere Fundamente werden gegossen

Kurz vor Weihnachten 2024 werden weitere Fundamente gegossen. Es geht schnell voran, denn das Wetter ist gut. Es sind 10 Grad Celsius und die Betonmischer fahren um die Wette. Die Fundamente für den Zwischenbereich und den Übergang zum Altgebäude werden mit viel Zement gefüllt. Man sieht, was man am Ende des Tages getan hat. 

Ein weiterer Teil des Gebäudes nimmt Gestalt an. Der Zwischenbereich zwischen den Hauptgebäudeteilen, wo in Zukunft die Klassen untergebracht werden.

 

Zweites Fundament in Vorbereitung und Seitenwände

Es ist wieder etwas los auf der Baustelle. Zur Zeit wird in einem Gebäudekomplex schon die Schalung für die Seitenwände eingebracht. Der Bau wächst also. Und auch im zweiten Gebäudeteil geschieht etwas. Auch hier bereitet man das Fundament vor, das erkennt man beispielsweise daran, dass eine Menge Stahl auf dem ersten Fundament gelagert wird. Also: Weiter geht´s!

Weitere Seitenwände 

Kurz vor Ostern 2025 werden in einem Trakt die Seitenwände vorbereitet und aufgestellt. Auch der zweite Gebäudekomplex ist vom Fundament her fertig, Bis Ostern wird es noch eine Menge Arbeit geben.

 

 

Neu(halb)jahrskonzert des musischen Abiturprofils

Die Schülerinnen und Schüler des Musik-Oberstufenkurses laden zu einem Kammerkonzert ins EGD Junior ein. Wir freuen uns sehr über dieses tolle Engagement und sind gespannt auf die einzelnen Beiträge!

Einaldung zum Neu-halb-jahrskonzert

Politik zum Greifen nah: Planspiel UN – Simulation einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats

Die Schülerinnen und Schüler der Politik-Grundkurse des 13. Jahrgangs erlebten das Leben und Wirken von Politik am eigenen Leib.

Das Planspiel am 17.12.2024 war ein interaktives Lernerlebnis, welches das Konzept eines normalen Schultags völlig auf den Kopf stellte. Anstatt des tristen Schultags und dem ermüdenden Frontalunterricht konnten die Schülerinnen und Schüler hier selbst ihre Bildung gestalten und aktiv in die politischen Funktionen des UN-Sicherheitsrats eintauchen. Thema dieser von Schülerinnen und Schülern geleitet und geführten Sicherheitsratssitzung war der aktuelle Israel-Palästina-Konflikt.

Dabei wurden die meisten Länder, die Teil des Sicherheitsrats waren, von je zwei Schüler*innen repräsentiert und drei Schüler*innen übernahmen die Leitung der Debatte und achteten auf das Einhalten der Sitzungsregeln. Bei der Durchführung wurde sich nah an einer echten UN-Sicherheitsratssitzung orientiert: Jeder gab sich Mühe, sich sprachlich möglichst passend auszudrücken, alle Repräsentanten eines Landes bekamen zu ihrem Land einen passenden Anstecker, die Sitzordnung war von der tatsächlichen Sitzordnung im Sicherheitsrat inspiriert und viele Schüler*innen trugen professionelle und passende Kleidung. Dies alles führte zu einem sehr schönen, passenden und vor allem professionellen Ambiente.

In der ersten Phase stellten die Repräsentanten jedes Landes die – zuvor recherchierten und erarbeiteten – eigenen Positionen zum Konflikt und den Tagespunkten in einer kurzen Rede dar. Nicht nur diejenigen, die vom Rednerpult aus in die Versammlung sprachen, fühlten sich wie in einer politischen Sitzung, sondern auch die Zuhörer*innen, die sich Gedanken machen mussten, mit welchen anderen Ländern potenziell Meinungen übereinstimmen und wo Unterschiede liegen. Die Gemeinschaften, die sich aus diesen Überlegungen formten, wurden dann genutzt, um genügend Unterschriften für Änderungsanträge zum vorliegenden Resolutionsentwurf zu finden. Mit diesen Anträgen begannen der Spaß und das Eintauchen in das Feld der Politik erst richtig, denn in der nächsten und letzten Phase wurde abgestimmt und ausdiskutiert, welche Anträge es in die Resolution schaffen. Besonders spannend waren hier die hitzigen, langen und vor allem tiefgründigen Diskussionen.

Zum Schluss wurde der Antrag vollständig abgelehnt und somit gab es auch keine neuen Änderungen, doch auch das gehört dazu. Alles in allem haben die Schülerinnen und Schüler dennoch nicht nur mit Spaß und Freude etwas über die Funktionsweise des Sicherheitsrats gelernt, sondern auch noch mehr über die komplexe Globalpolitik und den Israel-Palästina-Konflikt erfahren. Aber am allermeisten Eindruck hinterlassen haben die allgemeinen Gefühle von Frustration, wenn der eigene Antrag abgelehnt wurde; das Gefühl von Erfolg, wenn eine andere Partei überzeugt werden konnte oder andere sich dem eigenen Antrag anschlossen, und auch die Kommunikation und Diskussion mit Personen, die andere Meinungen vertraten, bis ein Kompromiss gefunden wurde. Durch das hautnahe Erleben dieser Gefühle und Prozesse während dieser Veranstaltung wurde das Verständnis über die Hintergründe der Politik verbessert, aber vor allem stieg mit dieser Aktion der Respekt vor Politik und damit vor allem vor den Politiker*innen.

Autor: Winfried Tilch

Exkursion: Erdkunde-Kurse in Hamburg

Vom 22.01.2025 bis zum 24.01.2025 waren die Schülerinnen und Schüler der Erdkundeleistungskurse der Jahrgänge 12 und 13 sowie der Grundkurs des 12. Jahrgangs zur Exkursion in Hamburg unterwegs. Anlass dafür war das Thema „Stadtentwicklung in Deutschland“ im Rahmen des Raummoduls „Deutschland in Europa“.

Am Mittwoch stand zunächst ein Besuch der Elbphilharmonie auf dem Programm. Dort gab es einen schönen Blick über den Hamburger Hafen und die Stadt bei Dunkelheit. Am nächsten Morgen ging es in die Innenstadt, eine Stadtführung mit dem Schwerpunkt „Stadtentwicklung Hamburg“ stand an. Dabei wurden neben der Geschichte Hamburgs, auch die Leitbilder der Stadtentwicklung und zukünftige Herausforderungen der Stadtplanung thematisiert. Nach der Stadtführung führten die Erdkundekurse eine Kartierungsarbeit in den Stadtgebieten Schanzenviertel, Altona und Ottensen zum Thema Gentrifizierung durch. Ziel war neben der Erprobung geographischer Arbeitsmethoden die Einordnung der Gebiete in das Modell der Gentrifizierung anhand der zuvor im Unterricht erarbeiteten Indikatoren.

Den Abschluss einer erkenntnisreichen Exkursion bildete am Freitag eine Stadtführung zum Thema „Nachhaltige und Vorbildstadt Hamburg?!“. Zentrale Inhalte waren dabei die Anwendung des Nachhaltigkeitsdreiecks in der Stadtplanung und die konkrete Umsetzung im Städtebau anhand ausgewählter Beispiele.

Insgesamt war es eine gelungene Exkursion, die direkte Einblicke in die Stadtentwicklung gab und auch das eigene geographische Handeln einforderte. Es wurden die Unterrichtsinhalte vor Ort aufgezeigt und verdeutlicht.

Erinnerungstafeln in Duderstadt und Westerode eingeweiht

„Wir leben in Zeiten des Friedens, aber der Frieden ist sehr zerbrechlich.“

Zusammen mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. haben Schülerinnen und Schüler des EA Geschichte Thustek im Rahmen des Seminarfachs Facharbeiten erarbeitet, die sich mit unterschiedlichen Gräbern in der Region auseinandersetzen.
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Unser EGD bleibt „Sportfreundliche Schule“

Wir freuen uns! Der Antrag zur Rezertifizierung des EGD als „Sportfreundliche Schule“ war erfolgreich.
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Holocaust Gedenktag 2024

Auch in diesem Jahr beteiligt sich unsere Schule am Holocaust Gedenktag. Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 10 der AG „Geschichte und Gedenken“ unter der Leitung von Kai Schöbel sind aktiv bei der zentralen Gedenkfeier der Stadt dabei. Die Texte stellen wir in den nächsten Tagen online. Die Geschichtskurse des Jahrgangs 13 haben an einem Projekttag über wesentliche Punkte der Erinnerungskultur in Deutschland gearbeitet. Begleitet wurde der Tag von Dr. R. Bendick, Referent beim Volksbund Dt. Kriegsgräberfürsorge, der Vergleiche zwischen Deutschland uns Frankreich zog. Weitere Veranstaltungen finden in den nächsten Tagen statt, zu denen wir herzlich einladen (s.u.).

Projekttag am EGD im Rahmen des Holocaust Gedenktages

Geschichtskurse des 13. Jahrgangs während des Projekttages am EGD

Dr. R. Bendick beim Vortrag über „Erinnerungskultur in Deutschland“

 

 

Zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt Duderstadt 2024

Bürgermeister T. Feike

Musikalische Untermalung durch Herrn Busse und L. Sturzenbecher, Jahrgang 13

 

Programm zum diesjährigen Holocaust-Gedenktag 2024:

 

Zeit: Dienstag, den 16. Januar 2024, 3.-6. Stunde, Ort: Mensa

Workshop und Seminartag der EA und GA-Kurse Geschichte 13:

Gedenkkultur in der Bundesrepublik Deutschland und Erinnern in der Region: Nationalsozialismus und Holocaust, Dr. Rainer Bendick, Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Braunschweig. Info: Abiturrelevantes Thema.

 

Zeit: Donnerstag, den 25. Januar 2024, 14:00 Uhr, Ort:  St. Paulus Friedhof, Duderstadt

Gedenkstunde und Kranzniederlegung

Gedenkveranstaltung zum Holocaust-Gedenktag der Stadt Duderstadt, gestaltet von Schülerinnen und Schülern des EGD, AG „Geschichte und Gedenken“, Jahrgang 10, Kai Schöbel und Ben Thustek, zusammen mit Bürgermeister Thorsten Feike.

 

Zeit: Donnerstag, den 25. Januar 2024  19:00 Uhr

Ort: Forum des Schulzentrums, Auf der Klappe 39, Duderstadt

Vortrag zum Thema „Vertrauen“, von Prof. Dr. Dr. h.c. (a.D.) Dietz Lange
und anschließendes Gespräch.

Zerstörung und Verlust von Vertrauen, gerade im öffentlichen Bereich, waren Wegbereiter des Nationalsozialismus. Was kann dagegen und für die Wiedergewinnung von Vertrauen getan werden?

 

Zeit: Freitag, den 26. Januar 2024 um 18:00 Uhr

Ort: Gemeindehaus der Ev.-luth. Kirche in Gieboldehausen, Marktstrasse 25

Szenische Lesung „All das geschieht“ und anschl. Gespräch

Ein Zeitzeugnis  aus den Jahren 1937-1942, das in Briefen vorliegt, die verlesen werden, gibt Anlass zur Erinnerung und zum Entdecken, dass Ähnliches schon wieder geschieht, obwohl es doch all das Wissen gibt!

Das Material zur Szenischen Lesung ist erstellt von der Freien Altenarbeit Göttingen e.V.  – Informationen darüber sind zu finden unter: https://www.alldasgeschieht.de

 

Zeit: Samstag 27. Januar, 19:00 Uhr

Ort: Forum des Schulzentrums, Auf der Klappe 39. Duderstadt

Gedenk-Konzert mit dem Klezmer-Orchester KlezPO

Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

Erfolgreicher Abschluss im Zeitungsprojekt

Schülerinnen und Schüler des eA Politik-Wirtschaft (Jg. 13) waren erfolgreich im Zeitungsprojekt Jugend und Wirtschaft. Deshalb waren sie im September in Berlin mit einem Schulpreis in Höhe von 2.500,- Euro vom Bankenverband und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ausgezeichnet worden. (Auf dieser Website ist darüber berichtet worden: Beitragsarchiv zum Projekt) Im Dezember sind nun die letzten Schülerartikel des Durchgangs in der Zeitung veröffentlicht worden.

Claudia Timmermann, Noah Hagemann sowie Leonie Ullrich haben dabei ihre zweiten Artikel veröffentlichen können.

Claudias Artikel beschäftigt sich mit einem Essighersteller. Noah berichtet über ein Unternehmen, das Übernachtungsmöglichkeiten an Autobahnraststätten anbietet. Leonie stellt ein Unternehmen vor, das Pferde transportiert – weltweit. Die Schülerinnen und Schüler haben im Projekt Unternehmerinnen und Unternehmer interviewt, ihre Geschäftsmodelle erläutert sowie die wirtschaftliche Bedeutung der Unternehmen eingeordnet.

Modellarbeit zum Weiterleiten von Aktionspotenzialen

Im zweiten Halbjahr der 13. Klasse beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Biologie (von Frau Kluge/Beuermann) mit dem Thema Neurobiologie.

Im Februar haben sich die Schülerinnen und Schüler mit der Weiterleitung von Erregungen in Form von Aktionspotentialen befasst. Bei einem Aktionspotential handelt es sich um einen Nervenimpuls, welcher für die Weiterleitung von Reizen verantwortlich ist.

Das Nervensystem leitet Informationen in Form von elektrische Impulsen weiter. In der Vorstellung ähnelt diese Weiterleitung dem Umfallen einer Reihe von Dominosteinen, nachdem diese angestoßen wurden. Aus diesem Grund wurde zur Veranschaulichung ein Versuch mit Dominosteinen durchgeführt, bei dem die Weiterleitung von Aktionspotentialen mit und ohne Myelinscheide verdeutlicht / visualisiert wurde.

Um dies gut darzustellen wurden zwei unterschiedliche Reihen mit Dominosteinen aufgebaut. Eine Reihe aus hochkant aufgestellten Dominosteinen und eine gleichlange Reihe mit Strohhalmen als Brücke zwischen zwei hochkant aufgestellten Dominosteinen. (siehe Beitragsbild)
Im Folgenden wurden beide Reihen zeitgleich angestoßen und die Schülerinnen und Schüler beobachteten das Umfallen der Dominosteine beider Reihen, um mögliche Unterschiede festzustellen.

Es ließ sich beobachten, dass die Reihe, welche mit Strohhalmbrücken versehen war, deutlich schneller umfiel.

Auf die Erregungsweiterleitung am Axon einer Nervenzelle kann dieses Ergebnis nun wie folgt übertragen werden:
Besitzt ein Axon isolierende Myelinscheiden, so kann die Erregung von Schnürring (Dominostein) zu Schnürring springen. Dieser Vorgang wird als saltatorische Erregungsleitung bezeichnet.
Gibt es am Axon jedoch keine Myelinscheiden und Schürringe, so muss die Erregung über die gesamte Länge der Axonmembran erfolgen. Dieser Vorgang nennt sich kontinuierliche Erregungsweiterleitung und dauert deutlich länger als die saltatorische Erregungsleitung.

Somit lässt sich mit Hilfe der „Dominosteine“ veranschaulichen, dass die Geschwindigkeit der Erregungsweiterleitung der Nervenzellen von deren Bau abhängig ist.

Malte Conrady